Stadtgeflüster

Stadtkonfetti on Tour - Fünf von Fünf Sternen für die Schwarzpulverroute in Odenthal

Kategorie:
Ausflugs-Tipp, Wandern

Als das letzte Mal so richtig schönes Wetter war, sind wir die Schwarzpulverroute in Odenthal gewandert. Und das hier ist unser Wanderbericht:

Heute sind wir ja so etwas von stolz auf unser Tagewerk. Bunt gemischt mit Groß und Klein plus Zottelhund sind wir heute in Odenthal am Wanderparkplatz Schöllerhof losgezogen. Ganze 12,4 km sind wir gewandert, da wir von der Schwarzpulverroute noch einen Abstecher zur Großen Dhünntalsperre gemacht haben. Insgesamt haben wir für diese Strecke 3 Stunden 20 Minuten benötig.

Natürlich quengelte unsere Siebenjährige zwischendurch schon mal, aber letztendlich ist sie mega stolz, dass sie so viel gewandert ist, so viel gesehen und erlebt hat. Und das geht uns ehrlich gesagt genauso :-)

Eine sehr gute, detaillierte Routenbeschreibung findet man im Internet. Daher machen wir uns nicht mehr die Mühe, den Weg als solchen zu beschreiben. Vielmehr werden wir absoluten Wanderlaien uns das Recht herausnehmen ab heute ein fünf Sterne Stadtkonfetti-Bewertungssystem für Wanderrouten einzuführen. Täh-däh-Tusch! Weltpremiere.

Jetzt das Urteil der 2-Köpfigen-Stadtkonfetti-Jury: Die Schwarzpulverroute in Odenthal bekommt fünf von insgesamt fünf möglichen Sternen.

1. Den ersten Stern erhält die Schwarzpulverroute für ihre landschaftliche Schönheit und Vielfalt. Keine Ahnung wieviel Fotos wir heute gemacht habe: Vom glitzernden Wasser, vom kleinen, plätschernden Bach, von Bäumen, die sich im Wasser spiegeln, von wunderschönen, bergischen Fachwerkhäusern, von traumhaften Aussichten auf Wälder, Wiesen, Wanderwege, vom Ausblick auf die Große Dhünntalsperre und vom Kölner Dom in weiter Ferne.

2. Den zweiten Stern vergeben wir für die Qualität des Wanderweges. Dieser ist breit und befestigt. Unserer Meinung nach können Kinderwagen dort problemlos geschoben werden. Zahlreiche Bänke, in einem durchweg sehr guten Zustand, laden zum Verweilen ein. Die Beschilderung ist zwar ab und zu lückenhaft, was zu spannenden Momenten führte, ob wir noch auf der richtigen Spur sind. Vielleicht lag das aber nur an unserer Unerfahrenheit mit Wanderwegbeschilderung im Allgemeinen.

3. Den dritten Stern gibt es für die informative und lehreiche Beschilderung der Schwarzpulverroute. So erfährt man einiges über die Geschichte der Region, über die Produktion des Schwarzpulvers, über die Mühlenlandschaft usw.

4. Den vierten Stern erhält die Schwarzpulverroute für die hervorragende Einkehrmöglichkeit Maria in der Aue. So eine Restauration ist essentiell für das Gesundheitliche Wohl auf einer Wanderung, wie der unsrigen. Auf der Außenterrasse des Maria in der Aue konnten wir bei einem traumhaften Blick bei strahlendem Sonnenschein eine Tasse Kaffee und ein Stückchen Kuchen genießen. Herrlich!

5. Den fünften Stern vergibt die Stadtkonfetti-Jury für die Kindertauglichkeit. Unsere Kinder hatten einen riesen Spaß das Gelände nach Resten der Schwarzpulverproduktion abzusuchen. Aufgrund der interessanten Hintergrundinformation auf den Schildern dachten sie sich wilde Geschichte aus, was, wann und wo explodiert war. Wer wo gelebt hat etc. Damit verging die Zeit und der Wanderweg wie im Flug. Sie kraxelten die Berge rauf, kletterten am Bach entlang, zählten die vielen, vielen Hochsitze, probierten sogar mal einen für eine kleine Pause aus… Sie beobachteten die vielen Reiter und die Schafe. Es war herrlich zuzusehen. Unser Zottelhund machte natürlich überall mit und liegt auch jetzt noch völlig fertig vor der Couch.

FAZIT: Die Schwarzpulverroute in Odenthal ist absolut, uneingeschränkt empfehlenswert.


Unser Bericht über die Schwarzpulverroute hat es jetzt auch in eine Blogparade geschafft. Günter Weigl bat mit dem Thema Meine schönste Frühlingswanderung auf seinem Blog Der Schrittzähler zur Parade und wir maschierten mit.

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