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Karriere mit Kind - Warum denn nicht?

Kategorie:
SuneJo, Wissen, Vorträge, Infoveranstaltungen

Die große Nachfrage am Arbeitsmarkt macht die Chancen für den Wiedereinstieg von Eltern mit Kindern in den Beruf so gut wie noch nie.



Jüngere Generationen werden es kaum glauben, dass es einmal eine Zeit gab, in der Frauen mit Karriereabsichten als Störenfriede im erzkonservativen Klischee der 3Ks „Kinder, Küche, Kirche“ galten. Die Klischees sind verloren gegangen, nicht aber die Hürden, mit denen der Arbeitsmarkt in der Praxis und auch die Gesellschaft dem Wunsch von Frauen begegnen, nach der Geburt oder auch erst nach der Erziehung eines Kindes wieder in den Beruf einsteigen zu wollen. Doch es gibt sie, die Unternehmen, die das Potenzial der sowohl motivierten als auch qualifizierten Arbeits- und Fachkräfte mit Kind erkannt haben und in die Familienfreundlichkeit investieren, sagt Recruiting-Expertin Laura Büchler, Prokuristin des regionalen Jobportals sucheneuenjob.de, kurz SuneJo.de, mit Sitz in Bergisch Gladbach.


Familienfreundlichkeit macht Unternehmen attraktiv

Familien- und Karriereplanung sind in der modernen Arbeitswelt kein Widerspruch, spricht Laura Büchler aus der Erfahrung im Dialog mit ihren Kund*innen: „Moderne Unternehmen können es sich heute nicht mehr leisten, das Thema Familienfreundlichkeit auszublenden. Und Familienfreundlichkeit gilt ausdrücklich für beide Elternteile, sowohl für die Mütter als auch die Väter, die sich aktiver denn je in die Erziehung ihrer Kinder einbringen wollen.“ Eine These? Mitnichten, verweist Laura Büchler auf den ganz aktuellen Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit 2019, der vergangenen Herbst vom Bundesfamilienministerium vorgestellt wurde. Dazu hatte das Ministerium das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln mit einer Befragung und Analyse der Familienfreundlichkeit beauftragt: 96,3 Prozent der Beschäftigten mit Kindern unter 15 Jahren messen der Familienfreundlichkeit eines Unternehmens heute eine große Bedeutung zu. Selbst 78,3 Prozent der Beschäftigten ohne Kinder fordern Familienfreundlichkeit als wichtige Eigenschaft eines Unternehmens ein. Maßgeblich entscheidend dabei sei, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf als Teil der Unternehmenskultur auch in der Praxis gelebt werde.


Bild: Laura Büchler von SuneJo.de


Flexibilität ist der wichtigste Faktor

Ob Vollzeit, Teilzeit oder auch eine zeitlich befristete Arbeitszeitverkürzung, um in einer besonderen Situation als Eltern reagieren zu können – der moderne Arbeitsmarkt und auch das Arbeitsrecht biete den Arbeitgebern als auch den Eltern die Möglichkeit, nach einer Auszeit mit Kind wieder in den Beruf einzusteigen, erklärt Laura Büchler: „Individuell vereinbarte Arbeitszeiten oder auch flexible Tages- oder Wochenarbeitszeiten sind heute ebenso keine Exoten mehr wie ortsunabhängiges Arbeiten durch mobiles Internet oder Telearbeit. Wir empfehlen den Unternehmen, die unser Online-Jobportal SuneJo.de nutzen, auf solche besonderen Angebote für Eltern in der Stellenanzeige hinzuweisen. Selbst wenn es nicht dort steht, sollte man als Bewerberin heute mutig danach fragen.“

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Gute Beratungsangebote und Erfahrungsberichte nutzen

Weil das Thema der familienfreundlichen Unternehmen immer weiter an Bedeutung gewinnt, gibt es mittlerweile ein gutes Angebot professioneller und staatlich geförderter Unterstützung. Zudem haben sich in den vergangenen Jahren Beratungs- und Informationsnetzwerke etabliert, die den Austausch fördern und Unterstützung bei der Recherche bieten:

Für Mütter (und Väter):
Die Agentur für Arbeit informiert auf ihrer Internetseite https://www.arbeitsagentur.de/karriere-und-weiterbildung/beruflich-wieder-einsteigen, wie man den beruflichen Wiedereinstieg plant, vorbereitet und durchführt.

 

Für Unternehmer*innen:
Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Köln bietet kleinen und mittleren Unternehmen in den Städten Köln und Leverkusen sowie im Oberbergischen Kreis, im Rheinisch-Bergischen Kreis und im Rhein-Erft-Kreis eine professionelle Beratung rund um das Thema „Frau und Beruf“ an.Tel.: 0221/ 35 50 65- 40 / E-Mail: competentia@stadt-koeln.de
http://www.competentia.nrw.de/kompetenzzentren/kompetenzzentrum_Koeln/

 

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